Gartentipps

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Zimmerpflanzen zu Weihnachten verschenken

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Gemüseanbau im Herbst und im Winter

Gemüseanbau im Herbst und im Winter

Staudenpflege im Herbst

Staudenpflege im Herbst

Ernte und Lagerung von Äpfeln

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Reptilienfreundlicher Garten

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Bessere Äpfel durch Handausdünnung

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Wasser sparen im Garten

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petite fleur Sachsens Balkonpflanze 2023

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Haselnüsse - knackig, schön

Haselnüsse - knackig, schön

Misteln breiten sich aus

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NDR-Gartentipps

Schneeglöckchen: Die ersten Boten des Frühlings

Schneeglöckchen haben ihren großen Auftritt bereits bei niedrigen Temperaturen. Für Hummeln und Wildbienen gehören sie zu der ersten Nahrungsquelle. Gerade für Hummelköniginnen, die aus ihrer Winterruhe erwachen und umherfliegen, um einen geeigneten Nistplatz zu finden, sind Schneeglöckchen extrem wichtig. Wer sich mit Schneeglöckchen beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es unglaublich viele verschiedene Sorten gibt. Unter dem botanischen Namen "Galanthus", der aus dem Griechischen übersetzt Milchblüte bedeutet, finden wir zwar nur etwa 20 Arten, aber mehrere Hundert Sorten. Da sollte also für jeden und für jede die passende Sorte dabei sein. Das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) ist ein besonders hübsches Exemplar. Es wird bis zu 15 Zentimeter hoch und blüht im Februar und März. Gepflanzt werden die Zwiebeln im Herbst. Beim Standort sollte daran gedacht werden, dass Schneeglöckchen wärmeliebende Pflanzen sind - ein möglichst sonniger Standort wäre also ideal. Ebenfalls sehr schön ist die Sorte Galanthus plicatus "Augustus". Dieses Schneeglöckchen wird bis zu 20 Zentimeter hoch, hat breite Blätter und weiße Blütenblätter, die wie gehämmert aussehen. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Schneegloeckchen-Zarte-Fruehlingsboten-pflanzen,schneegloeckchen117.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Pflanzen-fuer-Bienen-Hummeln-und-Schmetterlinge,pflanzen1236.html Weitere Infos gibt es im Garten-Blog https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Wir-gaertnern-Der-Alles-Moehre-Gartenblog-zum-Podcast,gartenblog120.html Podcast-Tipp: "Das Fitnessmagazin" https://www.ardaudiothek.de/sendung/das-fitnessmagazin/5931854/

Start in die Garten-Saison 2024

Am Anfang eines jeden Jahres wird es Zeit die neue Garten-Saison vorzubereiten, da bald die ersten Jungpflanzen aus Samen auf der Fensterbank in Anzuchtgefäßen vorgezogen werden können. Ob die Samen aus dem vergangenen Gartenjahr noch keimfähig sind, kann leicht mit einer Keimprobe kontrolliert werden. Dazu braucht man die entsprechenden Samen, eine kleine Schale, feuchtes Küchenpapier und Klarsichtfolie. Das feuchte Papier kommt in die Schale, darauf werden zehn Samen der zu prüfenden Sorte gestreut. Die Folie wird über die Schale gespannt. Wichtig ist, dass das Papier gleichmäßig feucht gehalten wird und die Schale an einem warmen Platz steht, etwa auf der Fensterbank über der Heizung. Nach einiger Zeit beginnen die Samen dann zu keimen. Wenn von den zehn Samen mindestens fünf oder mehr aufgehen, ist alles in Ordnung und das Saatgut ist noch verwendbar, sollten es weniger sein, sollte besser neues Saatgut gekauft werden. Samen bleiben nicht unendlich lange einsetzbar, die Keimfähigkeit nimmt im Laufe der Zeit ab und irgendwann wächst aus altem Saatgut überhaupt nichts mehr. Einige Beispiele: Je nach Lagerung bleiben Samen von Tomaten fünf bis zehn Jahre keimfähig. Bei Mais, Auberginen und Chinakohl beträgt die Zeitspanne vier bis sechs Jahre. Die Samen von Erbsen, Bohnen und Radieschen können drei bis vier Jahre lang verwendet werden. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/rasch_durch_den_garten/Saatgut-Keimprobe-hilft-bei-der-Anzucht,rasch522.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Keimprobe-Was-taugt-altes-Saatgut,keimprobe105.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gemuese-Kraeuter-und-Blumen-vorziehen,vorziehen100.html Weitere Infos gibt es im Garten-Blog https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Wir-gaertnern-Der-Alles-Moehre-Gartenblog-zum-Podcast,gartenblog120.html

Flaschengarten anlegen: Ökosystem im Glas

Ein Flaschengarten ist schnell angelegt, macht anschließend kaum Arbeit und sieht ausgesprochen interessant aus. Ein durchsichtiges Bonbonglas eignet sich gut, um ein kleines Ökosystem zu gestalten und anzulegen. Dazu werden Kiesel oder Blähton für die Drainage, Substrat und entsprechende Pflanzen benötigt. Vor dem Bepflanzen sollte die Glasflasche mit kochendem Wasser ausgespült werden, damit keine möglichen Krankheitserreger, die sich bereits in der Flasche befinden, die Pflanzen befallen. Im ersten Schritt wird Kies oder Blähton etwa zwei bis drei Zentimeter hoch eingefüllt. Diese Drainageschicht stellt sicher, dass die Wurzeln der Pflanzen nicht permanent im Wasser stehen, wenn sie gegossen werden. Danach kommt das Substrat in die Flasche. Dazu nicht zu nährstoffreiche Blumenerde mit Orchideen-Substrat verwenden. Dieses Substratgemisch kommt einige Zentimeter hoch in die Flasche. Etwas andrücken und versuchen, eine ebene Fläche herzustellen. Jetzt geht es an das Bepflanzen. Diese Pflanzen eignen sich gut: Farn, Zwergpfeffer, Kletterfeige oder Mosaikpflanze. Die Pflanzen, bei denen es geht, in mehrere Teilstücke aufteilen. Um eine Höhenstaffelung zu erreichen, kann der Farn an den Rand der Flasche gesetzt und die anderen Pflanzen davor verteilt werden. Abschließend vorsichtig mit einer Sprühflasche wässern – fertig ist der Flaschengarten. Als Standort empfiehlt sich ein absonniger, aber möglichst heller Platz. Alle Schritte zum Anlegen eines Flaschengartens auch im Gartenblog: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Wir-gaertnern-Der-Alles-Moehre-Gartenblog-zum-Podcast,gartenblog120.html Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Bromelien-Orchideen-und-Tillandsien-aufbinden,epiphyten100.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Einblatt-Pflegeleichte-Pflanze-fuer-dunkle-Raeume,einblatt108.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Raumklima-mit-Zimmerpflanzen-verbessern,raumklima120.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Pflegeleichte-Zimmerpflanzen-Diese-sind-besonders-robust,zimmerpflanzen121.html

Bonsai: Bäume im Miniformat

Von den kleinen Bonsai-Bäumen, die liebevoll in Schalen gepflanzt werden, geht ein besonderer Zauber aus. Übersetzt heißt Bonsai tatsächlich auch nichts anderes als Baum in einer Schale. Angefangen hat diese Kunst in China, später wurde sie in Japan weiterentwickelt und hat längst Anhänger in der ganzen Welt gefunden. Wer es selbst einmal ausprobieren möchte einen Bonsai zu gestalten, sollte sich vorab ein wenig darüber informieren, wie Jungpflanzen kleingehalten werden können. Es gibt die entsprechende Literatur dazu, Videos im Internet oder Bonsai-Freundeskreise. Im Prinzip kann aus jeder im Laufe der Jahre verholzenden Jungpflanze ein Bonsai gemacht werden. Neben der Pflanze werden noch einige Zangen, Scheren, Bindedraht, eine Schale und ein spezielles Substrat benötigt. Gut gedrahtet in Form gebracht Wenn Sie eine Pflanze aussuchen, um daraus einen Bonsai zu machen, dann greifen Sie besser nicht zu perfekt gewachsenen Gehölzen. Exemplare mit einem leichten Knick im Stamm oder einem verdrehten Wuchs eignen sich viel besser dazu, ein interessanter Bonsai zu werden. Drehen Sie die Pflanze und legen Sie fest, welche Seite die Blickseite werden soll. Entfernen Sie Teile der Wurzeln und setzen Ihren zukünftigen Bonsai in die mit dem Spezialsubstrat gefüllte Schale. Schon der geringe Wurzelbereich trägt seinen Teil dazu bei, dass die Pflanze klein bleibt. Nun geht es darum, den Bonsai so zu schneiden und zu drahten, dass er vom Aussehen her einem ausgewachsenen Baum gleicht. Beim Drahten werden kleine Zweige mit einem dünnen Draht umwickelt. Der Draht stabilisiert die Zweige und sie können so in eine gewünschte Richtung gebogen werden. Nach einigen Monaten können Sie den Draht entfernen und der Zweig behält trotzdem die vorgegebene Form bei. Insgesamt dauert es natürlich viele Jahre, bis aus einer Jungpflanze ein repräsentativer Bonsai geworden ist. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Bonsai-Baeume-kaufen-pflegen-und-schneiden,bonsai108.html

Mango, Avocado und Co: Pflanzen aus Kernen ziehen

Bevor es im Garten wieder richtig losgeht, könnten sich Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner die Zeit vielleicht damit vertreiben, aus Kernen exotischer Früchte eigene Pflanzen zu ziehen. Das ist spannend und gar nicht so schwer. Nehmen wir zum Beispiel den Kern einer reifen Avocado. Der Kern wird gründlich mit Wasser abgewaschen, damit kein Fruchtfleisch mehr daran hängt. Dann werden noch vier Zahnstocher benötigt, ein spitzes Messer und ein Wasserglas. Der Kern wird nun so gehalten, dass die spitze Seite nach unten zeigt. Mit dem Messer werden vorsichtig vier Löcher ringsherum in den Kern gebohrt, aber bitte nicht zu tief, denn der Keim darf nicht verletzt werden. In diese Löcher kommen die vier Zahnstocher. Wasser und Wärme helfen beim Keimen Den Kern mit den befestigten Zahnstochern nun in das Wasserglas hängen. Die Zahnstocher liegen oben auf der Glaskante auf. So viel Wasser in das Glas füllen, dass sich knapp die untere Hälfte des Kernes im Wasser befindet. Das Glas kommt nun an einen möglichst warmen und hellen Ort. Darauf achten, dass alle paar Tage Wasser nachgefüllt wird, denn durch die Wärme im Zimmer verdunstet beständig auch etwas Wasser. Und nun ist Geduld gefragt, denn es kann zwischen zwei bis drei Monate dauern, bis sich ein zarter Keimling zeigt. Der Avocado-Kern kann mit der Spitze nach unten in einen Blumentopf mit Anzuchterde gesteckt werden. Allerdings nicht zu tief, der Kern sollte oben ein wenig herausstehen. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Avocado-Pflanze-aus-einem-Kern-ziehen,avocado150.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Ananas-Pflanzen-aus-einem-Strunk-auf-der-Fensterbank-zuechten,ananasbaum100.html

Futterhilfe für Gartenvögel im Winter

Unsere Gärten sind für viele Amseln, Meisen, Finken und andere Gartenvögel gerade im Winter oft ein wichtiger Zufluchtsort geworden, denn in den Naturlandschaften ist der Tisch nicht mehr so reichlich gedeckt, wie noch vor einigen Jahren. Zahlreiche Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer kümmern sich deshalb in dieser Zeit um die Gartenvögel und füttern sie. Dabei werden häufig immer noch die traditionellen Futterhäuser eingesetzt, in die die Vögel hineinfliegen und dann das auf dem Boden liegende Futter aufpicken. Leider ist es aber oft so, dass die Vögel nicht nur vorne etwas aufpicken, sondern hinten auch etwas fallen lassen. Kot in Futterhäuschen ist allerdings sehr unhygienisch und kann dazu führen, dass die Vögel krank werden. Wer an diesen Futterhäuschen festhalten möchte, sollte sie regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und erst dann wieder Futter auslegen, wenn die Häuschen getrocknet sind. Futtersilos sind eine bessere Alternative Im Handel werden seit einiger Zeit zum Beispiel auch längliche Futtersilos angeboten, in denen sich das Futter in einer Kunststoffröhre befindet. An mehreren Stellen sind an diesen Röhren kleine Sitzmöglichkeiten für jeweils einen Vogel angebracht. Die Vögel können das Futter aus kleinen Löchern aus den Silos herauspicken. Ein Verschmutzen wird dadurch verhindert. Diese Silos werden an einem Band so aufgehängt, dass sie für Katzen oder andere Räuber nicht erreichbar sind. Es gibt im Internet aber auch zahlreiche Baupläne, nach denen Futterstationen relativ einfach selbst hergestellt werden können. Meisen freuen sich zusätzlich natürlich über die bekannten Meisen-Knödel. Bei denen sollte aber darauf geachtet werden, dass sie nicht von einem Kunststoffnetz umschlossen sind, denn in diesen Netzen könnten sich die Vögel verfangen. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Vogelfutterstation-aus-Holzresten-selbst-bauen,vogelfutter152.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Vogelfutter-selber-machen-Einfaches-Rezept-und-Ideen,vogelfutter107.html

Faszinierende Orchideen: Vielfalt in Formen und Farben

Weltweit zählen Orchideen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Das ist auch kein Wunder, denn sie sind relativ anspruchslos und blühen über einen langen Zeitraum. Es gibt Pflanzen mit Blüten, die nur wenige Millimeter groß sind, andere Arten haben faustgroße Blüten, die oft aussehen als bestünden sie aus zerbrechlichem Porzellan. Die Phalaenopsis ist wahrscheinlich die bekannteste Orchidee, die in vielen Wohnungen auf der Fensterbank steht. Eigentlich stammt diese Pflanze aus den tropischen Regenwäldern Südost-Asiens und wächst dort auf Bäumen. Das dichte Blätterdach schützt sie vor direkter Sonne, Regen trocknet an den langen Luftwurzeln schnell wieder ab. Für den Standort im Zimmer bedeutet das, dass direktes Sonnenlicht in den Sommermonaten unbedingt vermieden werden sollte. Steht die Phalaenopsis auf einer südlich ausgerichteten Fensterbank, sollte sie von dort auf einen Tisch gestellt werden, der etwa einen Meter vom Fenster entfernt ist. Beim Gießen (im Winter einmal pro Woche, im Sommer zweimal pro Woche) empfiehlt sich diese Methode: Füllen Sie den Übertopf, in dem die Orchidee steht, bis zum Rand mit Wasser. Nach etwa 10 Minuten wird das Wasser wieder abgegossen, denn Staunässe muss im Topf unbedingt vermieden werden, sonst faulen die Wurzeln. Auch wenn Pflege und Standort optimal sind, verliert die Phalaenopsis irgendwann ihre Blüten. Der kahle und vertrocknete Blütenstiel wird dann kurz über der dritten Verdickung abgeschnitten. Das allein reicht aber meistens noch nicht, um die Orchidee erneut zum Blühen zu bringen. Dazu benötigt sie in der Regel noch einen Kältereiz. Oft hilft dabei schon der Umzug vom eher warmen Wohnzimmer in einen etwas kühleren Raum, zum Beispiel das Schlafzimmer. Interessant ist auch die aus den tropischen Regionen Asiens stammende Gruppe der Vanda-Orchideen. Diese Orchideen können ganz ohne Substrat kultiviert werden. Die Pflanze wird zum Beispiel einfach in eine zylindrische Vase gestellt. Hier ist das Gießen noch einfacher: Die Vanda (vor allem auch die Wurzeln) täglich mit kalkarmem Wasser besprühen. Im Winter kann sie auf einer Fensterbank in Richtung Süden stehen, sobald die Tage aber wieder länger werden, sollte sie auf eine Fensterbank in Nord- oder Westrichtung umziehen. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Phalaenopsis-Orchideen-in-unzaehligen-Farben-und-Groessen,phalaenopsis108.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Orchideen-pflegen-Darauf-kommt-es-beim-Giessen-und-Duengen-an,orchideen159.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Orchideen-umtopfen-So-gehts,umtopfen110.html

Hühner im eigenen Garten halten

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um die nächste Gartensaison zu planen. Zahlreiche Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner denken dabei aber nicht unbedingt nur an neue Gehölze oder Stauden. Sie haben ein viel größeres Projekt vor Augen, nämlich das Halten von eigenen Hühnern im Garten. Das ist durchaus möglich und in der Regel erlaubt, sofern es den privaten Rahmen nicht überschreitet. Die Zahl der Hühner sollte also begrenzt sein, außerdem empfiehlt es sich, vorab bei der zuständigen Gemeinde nachzufragen. Bei kleinen Grundstücken wäre vor dem Anschaffen auch ein Gespräch mit den Nachbarn sinnvoll und selbstverständlich sollte bedacht werden, dass Hühner auch Arbeit machen. Bei zum Beispiel fünf Hennen hält sich der Aufwand zwar in Grenzen, aber der Stall muss natürlich regelmäßig gereinigt werden; Futter und frisches Wasser benötigen die Hühner ebenfalls regelmäßig und das Federvieh muss abends verlässlich in einem verschließbaren Stall untergebracht werden. Und nicht zu vergessen: Die Auslauffläche im Garten wird sich nach einer kurzen Zeit in eine aufgewühlte Landschaft verwandelt haben, denn Hühner scharren für ihr Leben gern. Für viele Interessierte stellt sich natürlich die Frage, ob ein Hahn unbedingt benötigt wird, wenn Hühner in den Garten einziehen sollen. Die Antwort lautet ganz einfach nein. Die Hennen legen auch ohne einen Hahn Eier. Nur wer selbst Hühner züchten möchte, ist auf einen Hahn angewiesen, damit die Eier befruchtet werden. Auf einen krähenden Hahn kann also in den allermeisten Fällen verzichtet werden. Hühner müssen übrigens unbedingt beim Veterinäramt und bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden. Zu den Hühnern, die auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet sind, gehören u.a. die Rassen Barnevelder, Vorwerkhühner, Bielefelder Kennhühner und Wyandotten. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Huehner-im-eigenen-Garten-halten,huehner314.html

Beete winterfest machen

Die Tage werden merklich kürzer – wir steuern auf die dunkle und kalte Jahreszeit zu. Es wird langsam Zeit, den Garten auf den Winter vorzubereiten. Rosen sollten angehäufelt und bei starker Frostgefahr mit einem luftdurchlässigen Vlies geschützt werden. Hohe Ziergräser werden etwa in der Mitte der Halme mit einem Strick zusammengebunden. Ein zweiter Strick im oberen Bereich hält den Schopf eng zusammen. An der Basis kann eine Lage Laub als Frostschutz verteilt werden. Laub ist in diesen Tagen und Wochen überhaupt ein ganz wichtiges Hilfsmittel im Garten. Anfallendes Laub sollte auf keinen Fall achtlos entsorgt werden. Ganz im Gegenteil: Laub sollte sinnvoll im Garten eingesetzt werden. Das Laub zusammenharken und mit dem Rasenmäher zerkleinern. Diese Laubschnipsel können dann auf dem Beet locker verteilt werden. Diese Mulchschicht schützt den Boden wie eine Kuscheldecke vor Frost und ist auch begehrte Nahrung für Kleinstlebewesen, die sich im Gartenboden aufhalten. Regenwürmer, Strahlenpilze und Co. wandeln Teile des Laubes im Laufe der Monate in kostenlosen Dünger für das Beet um. Um besonders frostempfindlichen Stauden einen kleinen Zaun aus Hasendraht ziehen und den Zwischenraum locker mit Laub befüllen. So geschützt kommen die Stauden gut über den Winter. Außerdem wäre ein Laubhaufen in einer Gartenecke ein ideales Winterquartier für Laufkäfer und andere Insekten. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Garten-winterfest-machen,frostschutz121.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/Stauden-im-Herbst-nicht-zurueckschneiden,stauden155.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Welche-Gartenarbeit-faellt-im-Herbst-an,gartentipps526.html

Wohltuend und gesund: Die Wunderwelt der Kräuter

Heilkräuter begleiten uns Menschen schon seit unendlich langer Zeit. Medizinmänner, Schamanen, Druiden und Kräuterfrauen haben Heilkräuter eingesetzt, um Leiden zu lindern und Wunden zu versorgen. Im Mittelalter wurden die Klostergärten zu Zentren, in denen Heilkräuter kultiviert worden sind. Und auch heute greift die moderne Medizin immer noch häufig auf die Inhaltsstoffe bestimmter Kräuter zurück. Was die Kräuter für uns so wertvoll macht, sind vor allem die ätherischen Öle, die Bitterstoffe und auch die Scharfstoffe. Heilkräuter, die wir kennen und schätzen Der Fenchel ist ein sehr beliebtes Kraut, das bis zu zwei Meter hoch wird und leicht nach Anis duftet. Wer hat nicht schon auf Fencheltee zurückgegriffen, wenn die kleinen Kinder Verdauungsstörungen hatten? Ein echter Klassiker ist auch die Kamille mit ihren weißen Blütenblättern und der auffälligen gelben Mitte. Auch der Kamillentee wird vorzugsweise bei Beschwerden im Magen- und Darmbereich eingesetzt. Andere Kräuter wie der Salbei, der Rosmarin oder auch der Knoblauch machen fette Speisen für uns bekömmlicher. Natürlich werden die genannten Kräuter noch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt. Kräuter, an denen wir achtlos vorbei gehen Viele von uns achten penibel auf ihren Rasen und entfernen alles, was das akkurate Erscheinungsbild der Halme stört. Taucht eine Löwenzahnpflanze auf, wird sie umgehend mitsamt der langen Pfahlwurzel entfernt. Dabei ist der Löwenzahn sehr gesund: Seine Blätter können als Salat verzehrt werden und schmecken ein wenig wie Rucola. Die Blüten und Blätter enthalten u.a. Kalium, Zink und Kupfer. Löwenzahn wirkt sich positiv auf die Magensaftsekretion aus, regt den Appetit an und fördert die Produktion der Gallenflüssigkeit. Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im Überblick: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/ Mehr Gartentipps: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Salbei-pflanzen-schneiden-und-vermehren,salbei104.html https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Kraeuter-sicher-ueber-Winter-bringen,audio983104.html https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Kraeuter-richtig-ueberwintern,kraeuter458.html